Modulare Truppausbildung

Am Standort Nördlingen findet regelmäßig die Grundausbildung statt. Den Schwerunkt bildet die bayernweit eingeführte Modulare-Trupp-Ausbildung (kurz: MTA). Diese ist im Landkreis Donau-Ries einheitlich umgesetzt und wird an mehreren Standorten ausgebildet.

Modulare Truppausbildung (MTA)

Sie ist die Voraussetzung für weiterführende Lehrgänge im Landkreis sowie an den Bayerischen Feuerwehrschulen. Die MTA besteht aus einem 5-wöchigen Basismodullehrgang, einem 2-jährigen Ausbildungs- und Übungsmodul, einem Erste-Hilfe-Kurs und der Abschlussprüfung.

Die Ausbilder sind besondere Führungsdienstgrade, Kommandanten, Gruppenführer und Ausbilder verschiedener Feuerwehren. Auch die Polizei und das BRK unterstützten einzelne Lehrgangsinhalte.

Andreas Tegeler

Ausbildungsleiter

Mobil: 0160/8020459
Fax: 09081/84-119
E-Mail: ausbildung@feuerwehr-noerdlingen.de

 

 

Thomas Hennig

Ausbildungsleiter

Mobil: 0151/25266973
Fax: 09081/84-119
E-Mail: ausbildung@feuerwehr-noerdlingen.de

Lehrgang MTA Basismodul

Als Teilnahmevoraussetzung müssen in der eigenen Feuerwehr die folgenden theoretischen und praktischen Grundlagen erlernt werden:

  • Persönliche und besondere Schutzausrüstung und deren Grenzen
  • Gerätekunde für den Brandeinsatz (Schläuche und Armaturen)
  • Leinen (Knoten und Stiche)
  • Löschwasserversorgung (Hydrant und Saugleitung)

Der Lehrgang MTA Basismodul findet an insgesamt 10 Abenden und 5 Samstagen statt und endet mit einer Zwischenprüfung in Theorie und Praxis. Für Quereinsteiger können berufsspezifische Grundlagen oder vorangegangene Lehrgänge zur Verkürzung des Basismoduls führen.

Es werden wichtige Grundlagen für den Brand- und Hilfeleistungseinsatz vermittelt. Rechtliche und Psychologische Grundlagen, sowie Grundkenntnisse im Sprechfunk gehören ebenfalls zum Inhalt.

Ausbildungs- und Übungsdienst:

Mit dem Beginn des Basismodul-Lehrgangs erhalten alle Teilnehmer ein Heft zur Dokumentation ihrer Übungseinheiten. Es sollen 24 Übungen mit je 2 Doppelstunden besucht werden. Zusätzlich können Leistungsabzeichen angerechnet werden. Zum Abschluss kann eine Prüfungsvorbereitung besucht werden.

Beispielbild aus der praktischen Prüfung

Abschlussprüfung

Hier wird das Fachwissen erst in der Theorie, dann in der Praxis abgeprüft. In Einsätzen nachempfunden Prüfungsszenarien soll sich der Teilnehmer als Truppführer innerhalb einer Gruppe oder Staffel behaupten und die gestellten Aufgaben sowie auftretende Problemstellungen lösen.

Mit der bestanden Abschlussprüfung hat sich der Teilnehmer als Truppführer qualifiziert. Diese Qualifikation ermöglich unter anderem die Weiterbildung zum Maschinisten, Atemschutzgeräteträger oder Gruppenführer.

Falls ihr Interesse an einer Grundausbildung habt, meldet euch bei eurem Kommandanten.